Montag, 17. März 2014

Es geht weiter

Nach dem Erscheinen des unkäuflichen PoStillen-Sammelbandes "Nach Eden" (Anneliese Herder: "Ist das örtlich oder zeitlich gemeint?") und nach reichlicher Erwägung (12 Sek.) haben wir uns entschlossen, weiterhin PoStillen herzustellen und diese sorgfältigst unter einzig freundschaftlichem Verschluss zu halten. Entgegen dem bisherigen "Verhau" (Zitat: Thomas Prosperi) der Grafik soll dabei auch auf postkartenidyllische Lyrikpräsentation und mehr Katzenbilder gesetzt werden. Bedeutende Persönlichkeiten werden erneut angefragt, ob sie es nötig haben, und wenn nicht, zur freudigen Teilnahme eingeladen. GEZ i.A. Red. PoStille 2014 / FK

Mittwoch, 15. Januar 2014

Druckband liegt vor

"Nach EDEN", der Sammelband der PoStillen 11-20, liegt nun auch gedruckt vor.
88 Seiten A4 broschiert auf Bilderdruckpapier.


Montag, 23. Dezember 2013

Im Druck

Nach EDEN als Sammelband der PoStillen 11-20 ist nunmehr fertig gestaltet und von Meister Kändler abgenommen worden.
Auch fanden sich vier eurotische Helfer, die den Erstdruck ermöglichen.
Der Druck steht also unmittelbar bevor.
"Und wir sahen, dass es gut war".


Mittwoch, 20. November 2013

Nach EDEN

Wer schon einmal mit der Freude, Fantasie und Erwartung einer Buchherstellung gelebt hat, wird wissen, dass die wahre Teuernis folgt, wenn das Werk vorliegt. Nur allein die große Menge an Freunden, nur allein sie bedacht, die beglückt werden sollen und deren Einkommen gerade reicht, die Kosten des Zweitautos beklagen zu können. Und würde ihr Hirn scheitern, das Werk zu lesen, so sind es doch bestliebste Menschen, die dann auf Jahre verzweifelt versuchen es nicht dahin kommen zu lassen, dass nach ihrem Gefallen gefragt werden könnte. Einige Selbstbewusste handeln das Ganze mit einem „Demnächst“ ab und finden das Foto auf dem Einband schön.

Es soll an dieser Stelle vom Porto geschwiegen werden, wenn die Freunde weiter entfernt wohnen und beleidigt sind, wenn nicht an sie gedacht wird, am besten zu nachtschlafender Stunde und mit dem Entsetzen der Schuld. Es soll im Weiteren davon geschwiegen werden, dass Bücher auch als Verkaufsprodukte vorkommen, das ist dann eher eine Angelegenheit für Fremde.

Die Frage lautet: Warum trotzdem? Es sei die Antwort der Liebe gegeben, und die schnelle Auffassung sei gewarnt: Es ist die Liebe zum Getanen, zum Werk. Dazu braucht es die Freunde, weil das Werk sonst einsam wäre, dazu braucht es die Sozialität, und ob sie auch noch so teuer ist.

Es sei hier noch kurz angewähnt, dass keine Wahrheit derart absolut ist, dass es nicht eine andere Erfahrung gäbe. Und selbst da bestätigen Ausnahmen die Regel, je nach Hirnenge. „Nach Eden“ ist erschienen, einem Engel im Regen gleich, und wer die Tür öffnet, möge sich nicht wundern, wenn er sie nach draußen bittet.

Friedhelm Kändler